Die Arbeitsgruppe Smart Metering der GEODE hat sich im Jahr 2007 mit dem Ziel gegründet, die derzeitigen gesetzgeberischen Aktivitäten im Hinblick auf die Änderungen der Rahmenbedingungen für das Zähler- und Messwesen aktiv und im Sinne der Verteilnetzbetreiber zu begleiten. Nach der bereits durch das Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes im Jahre 2005 erfolgten Liberalisierung des Zählerwesens, wird im Jahr 2008 auch die Öffnung des Messwesens für den Wettbewerb erfolgen.
Nach dem Willen der Bundesregierung ist eines der Ziele, in einem
Zeitraum von sechs Jahren bundesweit flächendeckend das Smart Metering
einzuführen. Mit dem Begriff Smart Metering werden intelligente
Zähleinrichtungen beschrieben, die einerseits fernauslesbar und -
abschaltbar sind, über die einem Kunden andererseits ein zusätzlicher
Mehrwert in Form von neuen Dienstleistungen - wie etwa lastvariable
Tarife etc. - geboten werden kann.
Die Arbeitsgruppe Smart Metering bietet den Mitgliedsunternehmen der
GEODE nicht nur die Möglichkeit des fachlichen Austauschs zu den
Chancen und Risiken, die sich aus Netzbetreibersicht mit der Öffnung
der Märkte des Zähler- und Messwesens für den Wettbewerb ergeben,
sondern hat insbesondere das Ziel, den gesetzgeberischen Prozess aktiv
zu begleiten und - sofern notwendig - zu beeinflussen. Daneben sollen
Standards und Entscheidungshilfen erarbeitet werden, die es den
Mitgliedsunternehmen ermöglichen, Kosten, Risiken und Chancen einer
Einführung von Smart Metering im eigenen Netzgebiet zu bewerten. Im
Idealfall kann die zukünftig mögliche Festlegung der Bundesnetzagentur
zum Messwesen positiv beeinflusst werden.
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