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Um die Interessen der deutschen GEODE-Mitglieder noch wirksamer
vertreten zu können, wurde am 27. April 2006 die deutsche Sektion der GEODE
gebildet. In der letzten Zeit hat sich erwiesen, dass eine Stimme der Verteilerunternehmen
unabdingbar ist, da ansonsten mittelfristig eine pluralistische
Energiewirtschaft in Europa mit zum Beispiel starken Stadtwerken in
Deutschland nicht zu halten sein wird. Deshalb ist die Arbeit der GEODE gerade
für die deutschen Stadtwerke existentiell.
In Deutschland hat GEODE mittlerweile direkt und über Kooperationsgesellschaften
zirka 200 Mitgliedsunternehmen. Die Tätigkeit des Verbandes wird vor allem unmittelbar
von den Mitgliedsunternehmen geleistet. In regelmäßigen Strategiemeetings
bestimmen Vorstände und Geschäftsführer der Mitgliedsunternehmen die Arbeit des
Verbandes mit. Maximale Transparenz und maximaler Austausch zwischen den
Unternehmen sowie die unmittelbare Zusammenarbeit auch auf der europäischen Ebene
sind Kernbestandteile des Selbstverständnisses, der Strategie und des Umgangs
miteinander. Gezielte Lobbyarbeit entsprechend der Vorstellungen der Mitglieder
bildet einen Schwerpunkt der Arbeit. GEODE
ist aber nicht nur ein Lobby-Verband. So ist zum Beispiel der Erfahrungsaustausch
der Unternehmen untereinander auf der europäischen Ebene von größtem Interesse
und gewinnt vor dem Hintergrund der europaweiten Regulierung und der
Fortentwicklung des europäischen und deutschen Ordnungsrahmens eine immer
größer werdende Bedeutung. Die GEODE betreibt aktiv eine Geschäftsstelle zur
Koordination und Durchführung der Aktivitäten in Berlin. Drei profilierte Persönlichkeiten
aus der Energiewirtschaft sind Sprecher der deutschen Sektion der GEODE.
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